
Nun noch einige der genannten Themen etwas ausführlicher:
Mail und Internet:
Anwendungen:
Daten: Sensible Daten legen Sie nur auf externen Datenträgern ab. Am Besten zusätzlich verschlüsseln. Dazu gibt es Software, die ganze Datenträger (z.B. Memory Sticks) verschlüsselt - oder aber Sie verwenden die Dokument-Verschlüsselung vom Office (aber nur, wenn es Office 2003 ist UND Sie unter Optionen den Schlüssel auf mindestens RSA 128-bit eingestellt haben!)
Antivirus-Software: Stellen Sie bitte jederzeit sicher, dass das Symbol
Ihres Antivirusprogramms stets unten rechts in der Taskleiste zu sehen ist.
Es darf nicht rot durchgestrichen sein. Aktualisieren Sie Ihre Virussignaturen
so häufig wie möglich. Verfolgen Sie auch die Tagespresse. Wird dort vor einem
Virus gewarnt, sollten die Signaturen außerhalb der Reihe aktualisiert werden.
DFÜ-Einwahl und Firewall: Sichern Sie alle DFÜ-Internetverbindungen (z.B.
T-Online) mit der Verbindungsfirewall ab. Windows xp bietet diese Funktion ab
Werk, bei Windows 2000 oder wenn Sie mit der T-Online Software aus dem Ausland
einwählen, können Sie z.B. Outpost 1.1 (kostenlos) einsetzen.
Wenn Sie ein Netzwerk verwenden, schützen Sie dieses durch eine effektive Firewall
Die oben genannte Richtlinie gilt unabhängig davon, ob Sie in einer Domäne anmelden oder lokal am System. Bei lokaler Anmeldung muß selbstverständlich ein lokaler Benutzer angelegt sein (z.B. KASSE1). Dieser ist aber nur Mitglied der Gruppe "Benutzer".
Verwenden Sie sichere Passwörter zum Schutz gegen Eindringlinge. Machen Sie es den Datendieben nicht zu einfach.
Eine Grundsicherheit erreichen Sie nur, wenn Sie ein Betriebssystem ab Windows
2000 verwenden. Windows 98 oder Windows NT wurden seit 1999 nicht mehr weiterentwickelt,
lassen sich daher nicht absichern. Die monatliche Sicherheits-Aktualisierung
bei Microsoft schließt bekannt gewordene Sicherheitslücken und erscheint immer
am 2. Mittwoch im Monat. Bitte installieren Sie regelmäßig die erschienenen
Sicherheitsfixes. Sie können den Prozeß automatisieren, indem Sie den Dienst
"Automatische Updates" aktivieren und konfigurieren. In Netzwerken müssen Sie
die Sicherheitsupdates zunächst auf einem Ihrer Server mit Hilfe des lizenzfreien
Update Dientes "WSUS" sammeln und versorgen dann die PCs mit dem "Automatischen
Update" Dienst.
Ihr System meldet, dass Sie
als Betriebssystem verwenden. Sie können das überprüfen, indem Sie "Start"
"Ausführen" anklicken, "winver" eingeben und auf "OK" klicken Neben der Betriebssystemversion
wird Ihnen auch das aktuelle Service-Pack angezeigt. Stellen Sie bitte sicher,
dass Sie die jeweils aktuellen Service-Pack-Versionen installiert haben:
Falls diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, können Sie sich die jeweils
aktuellen Service Packs unter folgendem Link besorgen:
Microsoft Servicepacks- Auswahl nach Produkt
Sofern Sie keine Möglichkeit haben, den automatischen Updatedienst zu verwenden,
müssen Sie alle Patches der von Ihnen verwendeten Betriebssysteme von Microsoft
herunterladen.
Microsoft Sicherheitsbulletins
(englisch)
Bedenken Sie immer:
Ihr PC bzw. Netzwerk ist auch dann, wenn eine Firewall vorhanden ist,
bei Bekanntwerden von neuen Sicherheitslücken ungeschützt.
Starten Sie den Internet Explorer und rufen das Menü "?" "Info" auf.
Wenn die ersten Zahlen hinter "Version:" nicht mindestens "6.0.2800"
lauten, müssen Sie zunächst den aktuellen Internet-Explorer herunterladen und
installieren:
Internet Explorer 6 incl. Service Pack 1

Mittels E-Mail werden seit ca. 5 Jahren häufig "Virus-Meldungen" verschickt,
die vor einem "ganz neuen, gefährlichen" Virus warnen, der schon beim bloßen
Lesen einer E-Mail aktiviert wird und sofort Daten löscht oder die Festplatte
formatiert.
Die Meldungen stimmen jedoch nicht, sie sollen nur ungeschulte Computernutzer
bei ihrer Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit ansprechen und zu schädlichen Aktionen
veranlassen.
Eine solche Meldung wird deshalb als Hoax (englisch für Zeitungsente)
bezeichnet. Man muß dazu wissen, daß jeden Monat ca. 300 neue Viren und ähnliche
Schadsoftware bekannt werden, die nicht gefunden werden, solange sie "ganz neu"
sind. Nach ca. 2 Tagen haben die Hersteller von Anti-Virus-Software die Erkennung
in Ihre Programme eingebaut. Würde für jeden neuen Virus eine Warnung verbreitet...
Der Anwender kann Hoaxes an vier charakteristischen Merkmalen erkennen:
- Es wird dazu aufgefordert, die Meldung an möglichst viele andere Nutzer zu
verteilen.
- Es handelt sich um einen Virus der so neu ist, daß kein Anti-Viren-Programm
in momentan findet, und er löscht schon beim Lesen der E-Mail sofort Daten.
- Die Information stammt von einer Autorität. (Beispiele: Microsoft, AOL, Polizei,
Rundfunk)
- Die originale E-Mail-Adresse des ursprünglichen Absenders oder eine konkrete
WWW-Adresse ist nicht vorhanden.
Der Name der gefährlichen Datei ist das Einzige, was ständig verändert wird.
Die Meldung darf nicht sofort weiter geleitet werden. Wenn jeder
Anwender (oder auch nur viele) dies tun, wird das E-Mail-System überlastet und
blockiert. Das ist die Schadensfunktion, die der anonyme Urheber der Meldung
bezweckt.
Im Normalfall ist der behauptete Sachverhalt frei erfunden, jedoch technisch
nicht völlig unmöglich, wenn in der E-Mail aktive Inhalte verwendet werden.
Führen Sie keine eMail-Anhänge aus, insbesondere keine ausführbaren Dateien (*.EXE, *.VBS, *.HTM, *.ASP)
Öffnen Sie keine Dokumente direkt aus der Mail heraus. Immer erst speichern und Virenscan laufen lassen
Schauen Sie auch mal auf den Seiten der Virenschutzprogrammhersteller oder unter http://www.hoax-info.de nach..
Es gibt einen neuen, äußerst gefährlichen Virus, der verheerende Auswirkungen haben kann. Microsoft, IBM, NAI, Symantec und auch sämtliche Banken haben seine Existenz bereits bestätigt! Der Name des Virus ist ARBEIT. Wenn du ARBEIT von irgendwoher bekommst, ob von Kollegen oder von Deinem Chef, via E-Mail oder via Internet, öffne es nicht, schau es nicht an und rühre es auf keinen Fall an! Wir haben diesen Virus seit einiger Zeit in unseren Gebäuden und Systemen und jeder, der ARBEIT geöffnet hat, musste feststellen, dass sein komplettes Privatleben gelöscht wurde und das Gehirn seine normalen Funktionen aufgegeben hat. Wenn Du via E-Mail ARBEIT bekommst, kannst Du es nur vernichten indem Du (ohne es zu öffnen) mit einer E-Mail erwiderst: "Ich habe schon genug ARBEIT, es reicht! Ich bin in die Kneipe gegangen!". Auf diesem Weg vergisst Dein Gehirn ARBEIT. Wenn Du ARBEIT in Papierform bekommst, auf gar keinen Fall beachten! Nicht lesen, sondern sofort in den Papierkorb weiterleiten! Nimm Mantel und Hut sowie zwei gute Freunde oder Freundinnen mit und gehe sofort in die nächstgelegene Kneipe und bestelle je drei Biere! Wenn Du dies 14 mal wiederholst, wirst Du sehen, dass du ARBEIT aus deinem Gehirn vollständig gelöscht hast. Bitte diese Warnung sofort an alle Freunde und Bekannten weiterleiten! Solltest Du keine Freunde oder Kollegen mehr haben, bedeutet dies, dass Du infiziert bist und ARBEIT Dein Leben bereits vollkommen unter Kontrolle hat.
Neuer Virus aus Albanien
Das folgende wird für gewöhnlich per eMail verschickt:
Liebe Empfangger,
Sie abe soeben aine albanische Virus empfangge. Da wir in Albanie tecnologisch
noc nict so wait fortgeschritte sind, handele sic um MANUELLE Virus. Bitte losche
Sie alle Dataie auf Ihre Festplatte selber, jezte Sie neme bitte grosse Ammer
unde schlage Sie graftig auf Giste wo ist Festplatte drinn unde leiten Sie diese
mail weiter an alle Persone, die sie kenne. Ist voll krass und vunczioniert.
Viele Dank fur Susammenarbeit!
Gruss fo
Freier Virusendwiggler
Hallo, ich leide unter einigen sehr seltenen und natürlich tödlichen Krankheiten,
schlechten Klausur- und Examensergebnissen, extreme Jungfräulichkeit und Angst
davor, entführt und durch einen rektalen Starkstromschock exekutiert zu werden,
weil ich circa 50 Milliarden beschissene Kettenbriefe nicht weitergeleitet habe.
Kettenbriefe von Leutchen, die tatsächlich glauben, dass, wenn man diese Briefe
weiterleitet, dieses arme, kleine Mädchen in Arkansas, dass mit einer Brust
auf der Stirn geboren wurde, genug Geld für die rettenden OP zusammenbekommt,
gerade noch rechtzeitig, bevor die Eltern es an die "Freakshow" verkaufen.
Glaubst Du wirklich, dass Bill Gates Dir und jedem,der "seine" Mail weiterleitet
100 Dollar geben wird? Recht hast Du, dass glaube ich nämlich auch...
Um es auf den Punkt zu bringen. Diese Mail ist ein großes 'SCH$%&§ drauf' an
all die Leutchen da draußen, die nichts besseres zu tun haben.
Vielleicht wird sich der böse Kettenbriefkobold in meine Wohnung schleichen
und mich sodomieren während ich schlafe. Sodomieren, weil ich diese Kette unterbrochen
habe, die im Jahre 5 nach Christus begonnen hat, von irgendeinem dem Kerker
entronnenen Kreuzritter nach Europa gebracht wurde, und die, wenn sie es ins
Jahr 2800 schafft, einen Guinness-Buch Eintrag erhält.
Der Heise-Verlag hat eine eigene Sicherheitsseite mit aktuellen
Meldungen:
http://www.heisec.de
Ein Virenlexikon finden Sie auf den Symantec-Seiten unter:
http://www.symantec.com/avcenter/vinfodb.html
Die Seiten von Microsoft Sicherheit:
http://www.microsoft.com/security