
Zum Erscheinungstermin
gibt es die Virtual PC Einzelplatzlizenz und ein Produkt namens Virtual Server
zum Einsatz in Netzwerken (zentrale Ausführung der Sessions)
Das Produkt erlaubt es, mehrere Betriebssysteme (Win98/Win2000/Server2003/Linux
whatever) auf einem HOST-System (z.B. einem Notebook) in Fenstern gleichzeitig
laufen zu lassen und Testinstallationen von Produkten und Plattformen quasi
in einem Fenster=Sandkasten auszuführen. In einem solchen Fenster wird dann
jeweils ein PC emuliert. Die Hardware-Resourcen nimmt dieser vom Wirtssystem.
Das Virtual Serversystem benötigt einen IIS6 für die Administrationsoberfläche
und unterstützt mehrere Prozessoren auf der HOST-Seite.
| Software | VMWare | Virtual Server |
| Grafikkarte | Standard VGA VMWare Treiber notwendig |
S3 (ohne Zusatztreiber) |
| Festplatte | IDE und SCSI Als Datei, Raw, Differenz |
IDE und SCSI Als Datei, Raw, Differenz |
| Netzwerkkarte | AMD PCnet Emulation (PCNTNW) | DEC 2110 Emulation (Intel 2140x Chipsatz) |
| Soundkarte | Soundblaster 16 | Soundblaster 16, AWE32 oder kompatibel |

Einige Hardwareschnittstellen
werden ebenfalls emuliert (z.B. USB, die seriellen und die parallelen Schnittstellen).
Schwierig wird es dagegen bei direkter Hardware-Unterstützung (z.B. Video-Out
der Host-grafikkarte oder Hardware-Dongles von AutoCAD & Co.)
Die Implementierung der Netzwerkkarte hingegen ist ideal. Jeder Rechner kann
seine eigene IP-Adresse haben (obwohl ja alle die eine Netzwerkkarte des Wirtssystems
benutzen) Ein NET USE auf die IP-Adresse/Freigabe eines virtuellen PCs ist kein
Problem. Auch eine eigene MAC-Adresse wird jeweils emuliert. Damit laufen auch
Programme, die sich über die MAC-Adresse unterhalten problemlos.
Das Wichtigste an einem virtuellen PC ist das Festplattenimage (*.VHD), denn es enthält alle wichtigen Daten und Einstellungen. Im Gegensatz zu einem normalen Image, das für jede Hardwareplattform neu gemacht werden muß, läßt sich das VHD mit jedem Rechner verbinden. Habe ich also ein Linux in einer VHD installiert, kann ich diesen Virtuellen PC unter Win98, Win2000Pro/server, Win xp, Server2003 starten. Er läuft. Auch für Tests neuer Software ist Virtual PC geeignet oder für Demonstration und Schulungsumgebungen.
[Neuer PC]: Virtual PC starten und auf den gleichnamigen Knopf klicken
Danach entscheidet man, ob man eine neue Festplattenabbildung erstellt oder
mit einer vorhandenen verbindet. Hat man ein Image vorliegen (also eine VHD-Datei
mit was drin), so kann man mit "vorhandes ... verwenden" dieses verknüpfen und
auf dem eigenen PC verwenden.
Erstellt man eine neue Festplattenabbildung ist das so, als ob man eine neue
Platte in einen PC einbaut. Hierbei kann man die maximale Größe wählen. Es empfiehlt
sich, den Platz dynamisch anpassen zu lassen.
Beim neuen PC kann es danach los gehen. Doppelklick auf das gewünschte Leer-Image. Man kann von CD oder Diskette booten und ein Betriebssystem seiner Wahl installieren (oder über Deploy betanken)